Vorschriften und Normen für Aufzüge
Bei Metron ist Sicherheit nicht nur eine technische Anforderung, sondern ein unverzichtbarer Wert, der jede Phase unserer Tätigkeit bestimmt. Von der Planung bis zur Fertigung durchläuft jedes unserer Produkte strenge Qualitätskontrollen und entspricht den neuesten europäischen Normen und Vorschriften.
Unser Engagement für zertifizierte Qualität, die kontinuierliche Weiterbildung unserer Teams und die Einhaltung aller institutionellen Rahmenbedingungen gewährleisten, dass jeder Metron-Aufzug ein Leben lang sichere, zuverlässige und komfortable Beförderung bietet.
Seit dem Jahr 2000 implementiert Metron ein Qualitätsmanagementsystem gemäß der Norm EN ISO 9001:2015. Alle Produkte tragen stets das spezielle CE-Zeichen der Europäischen Union, während die gesamte Produktion durch MRP- und ERP-Softwaresysteme geplant und gesteuert wird. Darüber hinaus werden jeder Aufzug und seine Komponenten in jeder Produktionsphase mehreren Qualitätskontrollen unterzogen und gründlich auf Langlebigkeit, Funktionalität und Notfallverhalten geprüft.
Alle Metron-Aufzüge werden auf Grundlage der europäischen Richtlinie 2014/33/EU entwickelt und entsprechen den grundlegenden europäischen Normen sowie weiteren ergänzenden Normen:
EN 81-20 / EN 81-50
Die Normen EN 81-20 und EN 81-50 ersetzten die bisherigen Normen EN 81-1 und EN 81-2 und sind nun die grundlegende europäische Richtlinie für die Konstruktion und den Bau von Aufzügen.
- EN 81-20 legt strenge Anforderungen an den Schutz von Fahrgästen und Monteuren fest und deckt alle Aspekte der Konstruktion ab, wie z. B. Abmessungen, Beleuchtung, Stabilität und Haltbarkeit von Kabinen und Schächten.
- EN 81-50 ergänzt die oben genannte Norm und konzentriert sich auf technische Prüfmethoden, Berechnungen und Prüfverfahren für kritische Komponenten wie Bremsen, Türen und Verriegelungsmechanismen.
Zusammen gewährleisten die beiden Normen ein Höchstmaß an Sicherheit und Qualität bei neuen Aufzugsanlagen.
EN 81-21 – Aufzüge in bestehenden Gebäuden
Die Norm EN 81-21 ermöglicht den Einbau von Aufzügen in bestehende Gebäude, in denen die volle Anwendung der EN 81-20 aufgrund von Platzmangel nicht möglich ist. Sie bietet technische Leitlinien, um auch in engen Schächten oder bei ungewöhnlichen architektonischen Gegebenheiten ein hohes Maß an Sicherheit zu erreichen.
Sie richtet sich in erster Linie an Sanierungsprojekte und bietet Lösungen, die Sicherheit, Funktionalität und Flexibilität in Einklang bringen.
EN 81-70 – Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen
Die Norm EN 81-70 fördert Barrierefreiheit und Inklusion bei der Gestaltung von Aufzügen. Sie enthält Anforderungen an Kabinenabmessungen, lichte Türöffnung, Tastenergonomie, Braille-Informationen, akustische und optische Signale.
Sie betrifft nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch ältere Menschen, Eltern im Rollstuhl und alle Nutzer, die Unterstützung benötigen, um den Aufzug sicher und bequem zu benutzen.
EN 81-28 – Fernalarmsystem
EN 81-28 legt die Anforderungen an ein Fernalarmsystem für den Fall fest, dass ein Fahrgast eingeklemmt wird. Der Aufzug muss über ein zuverlässiges Kommunikationssystem (z. B. Telefonleitung oder GSM) verfügen, das eine sofortige Benachrichtigung von Technikern oder einer Notrufzentrale ermöglicht.
Die Norm stellt sicher, dass der Fahrgast im Störungsfall auch außerhalb der Betriebszeiten nicht allein und ohne Hilfe zurückbleibt.
EN 81-73 – Verhalten im Brandfall
Die Norm EN 81-73 legt fest, wie sich ein Aufzug im Brandfall verhalten muss. Sie beschreibt die Aktionen des Systems, wie z. B. die automatische Rückfahrt ins Erdgeschoss, das Öffnen von Türen und die Zugangssperre.
Ziel ist es, die Nutzung des Aufzugs in einem kritischen Moment zu verhindern und das Risiko von Eingeschlossensein oder Fehlfunktionen in Brandbereichen zu verringern.
EN 81-58 – Feuerwiderstand von Türen
EN 81-58 legt die Anforderungen an den Feuerwiderstand von Schachttüren fest. Sie beschreibt die Prüfung der Feuerbeständigkeit von Türen über einen festgelegten Zeitraum, um sicherzustellen, dass die Türen im Brandfall die Ausbreitung von Feuer und Rauch zwischen den Stockwerken verzögern.
Sie ist besonders wichtig für Gebäude mit hohem Verkehrsaufkommen oder wenn erhöhter Brandschutz erforderlich ist.